Kunden, die in ausländischen Online-Shops oder bei Marktplatzhändlern mit Sitz im Ausland einkaufen, liefern den Betreibern Cross-Border-Umsätze. Für heimische Online-Shops bedeutet dies ein Online-Kaufkraftabfluss. Die Gründe können vielfältig sein, meist jedoch ist es der günstigere Preis oder die generelle Verfügbarkeit bestimmter Produkte, die Kunden im nicht-heimischen Online-Handel einkaufen lässt. In der Fachwelt wird der „Cross Border Trade“ zunehmend als Gefahr für den nationalen E-Commerce-Markt wahrgenommen.

 

Quelle: A. Haderlein: Local Commerce. Wie Städte und Innenstadthandel die digitale Transformation meistern. Frankfurt am Main 2018