Adblocker

Auch Werbeblocker genannt. Ein Programm, das per Erweiterung des Browsers auf Webseiten platzierte Werbung filtert oder deren Erscheinen blockiert. Der zunehmende Einsatz von Adblockern stellt die Online-Werbeindustrie, insbesondere werbefinanzierte Online-Medien, vor große Herausforderungen. Laut einer Befragung des „Reuters Institute for the Study of Journalism“ von Anfang 2017 verwenden in Deutschland bereits 28 Prozent aller lnternetnutzer…

Administrator

Der Administrator ist mit erweiterten Benutzerrechten bei der Verwaltung, Moderation und Gestaltung eines digitalen Systems im Allgemeinen und eines Online-Auftritts im Speziellen ausgestattet. Lokale Online-Marktplätze sehen die Funktion eines City-Administrators vor, der bestimmte Grundeinstellungen des White-Label-Konstrukts (siehe „White Label“) verändern kann und unter Umständen korrigierenden Zugriff auf einzelne Profile hat.   Quelle: A. Haderlein: Local Commerce.…

Backend

Im Gegensatz zum Frontend ist das Backend eine Administratoroberfläche, über die die Inhalte einer Website verwaltet und redaktionell gepflegt werden. Im Falle von lokalen Online-Marktplätzen ist mit Backend auch gleichzeitig der Bereich des Content-Management-Systems (CMS) gemeint, über den etwa Angaben zu einzelnen Händlerprofilen (z. B. Telefonnummer, Adresse oder beschreibende Texte) selbstständig durch den Profilbesitzer eingegeben…

Call-to-Action

Eine an eine bestimmte Zielgruppe gerichtete Handlungsaufforderung im Rahmen einer Marketing-Kampagne oder eines Internetauftritts. Ein sehr gebräuchlicher CaIl-to-Action im Werbe- und Vertriebskontext lautet „Jetzt kostenlos testen!“. Der derzeit wohl bekannteste Call-to-Action ist der Button einer Facebook Seite, der am unteren rechten Rand des Titelbildes mit Aufforderungen wie „Services buchen“, „Nimm Kontakt auf“ oder „App oder…

Chatbots

Oft auch nur „Bots“ genannt. Diese textbasierten Dialogsysteme erlauben die Kommunikation zwischen Mensch und Maschine, ohne dass es dem menschlichen Gesprächspartner klar sein muss, dass er sich mit einem automatisierten, mit einer Volltextsuchmaschine vergleichbaren System austauscht. Je höher die Rechenleistung von Computersystemen, desto „intelligenter“ die Reaktion eines Bots, denn dieser kann dann größere Datenbestände in…

Check-out

Der Check-out ist die virtuelle Kassentheke im E-Commerce. Hier werden u.a. Adressdaten, das bevorzugte Zahlungsverfahren oder die Art der Lieferung abgefragt. Als kritischster Punkt im elektronischen Handel — Kaufabbrüche tun hier dem Shop-oder Marktplatzbetreiber besonders weh — unterliegt er einer ständigen Optimierung.   Quelle: A. Haderlein: Local Commerce. Wie Städte und Innenstadthandel die digitale Transformation meistern.…

Click & Collect

Unter „Click & Collect“ (online bestellen, vor Ort abholen) ist die Selbstabholung von online bestellten Produkten im lokalen Geschäft oder an einem zentralen Abholschalter zu verstehen. Im Gegensatz zum Cross-Channel-Service „Click & Reserve“ werden „Click & Collect“-Bestellungen bereits online bezahlt.   Quelle: A. Haderlein: Local Commerce. Wie Städte und Innenstadthandel die digitale Transformation meistern. Frankfurt am…

Click & Reserve

Mit „Click & Reserve ist im engeren Sinne eine Reservierungsfunktion für online präsentierte Produkte gemeint, die im stationären Handel vorrätig sind. Die Produkte können nach der Reservierung in einem bestimmten, meist relativ unmittelbaren Zeitfenster (1-2 Tage) im stationären Geschäft begutachtet werden. Eine Beratung durch den Verkäufer sollte selbstverständlich Teil der „Shop-Verabredung“ sein. Tante Emma sagte…

Content-Management-System (CMS)

Administratoroberfläche zur Pflege von Webinhalten (z. B. ein Baukastensystem für die Veröffentlichung einer Website). Auch Online-Shops oder lokale Online-Marktplätze können heute über ein einfach zu handhabendes „lnhaltsverwaltungssystem“ ohne fundierte lT-Kenntnisse betrieben werden.   Quelle: A. Haderlein: Local Commerce. Wie Städte und Innenstadthandel die digitale Transformation meistern. Frankfurt am Main 2018

Cross-Border-Umsätze

Kunden, die in ausländischen Online-Shops oder bei Marktplatzhändlern mit Sitz im Ausland einkaufen, liefern den Betreibern Cross-Border-Umsätze. Für heimische Online-Shops bedeutet dies ein Online-Kaufkraftabfluss. Die Gründe können vielfältig sein, meist jedoch ist es der günstigere Preis oder die generelle Verfügbarkeit bestimmter Produkte, die Kunden im nicht-heimischen Online-Handel einkaufen lässt. In der Fachwelt wird der „Cross…